kooio ist ein schritt in die richtung,

in der künstlerinnen und künstler

die organisation von kunst

als teil ihrer kunst begreifen.

zur entstehung von kooio:

die idee eines netzwerks von koordinationsinstiuten, die vorhandene tendenzen und kunstauffassungen von gegenwartskunst reflektieren und inhaltlich sowie organisatorisch sinnvoll verknüpfen, entstand 1991 als reaktion auf den damaligen kunstmarkt. ein von künstlern geschaffenes, inhaltliches ordnungssystem sollte der durch markt und medien enstandenen ordnung und hierarchie gegenübergestellt werden, als eine weitere möglichkeit der ordnung. ein wichtiger aspekt des modells ist der fokus auf pluralität bezüglich verschiedenartiger sichtweisen und herangehensweisen.

am 16.9.1996 wurde auf der basis der skizze „ikkf koordinationsinstitute“ von 1991 das erste institut der ikkf gegründet. es erschienenen vier nummern der zeitschrift "kooio - informationen des koordinationsinstiuts für inhalt und organisation von gegenwartskunst". die zeitung vermittelte anhand von zitaten künstlertexte, die die gedanken von kooio und ikkf historisch belegen und begründen. (z.b. ad reinhadt, sol le witt, carl andre, kandinsky) herausgeber war cunst&co, redaktion maria rauch.
näheres siehe kooio nr. 0.

im november 2008 eröffnete der ausstellungsraum kooio . forum für kunst und kommunikation in der mariahilfstraße in innsbruck.

seit 13.12.2009 ist kooio . koordinationsinstiut für inhalt und organisation ein eingetragener verein.

 

die ursprungstexte von ikkf und kooio, 1991

kooio 0 - 4, zeitschrift, 1996

kooio vereinsstatuten, 2009